parco archeologico manduria
Die vorteilhafte geografische Lage begünstigte die Einwanderung ägäischer und illyrischer Voelker. Jene, welche sich zwischen dem ersten und zweiten Jahrtausend in Apulien niederließen, wurden von den Griechen Japyger genannt. Diese wurden daraufhin in drei homogene Subkulturen unterteilt. Mandurien entwickelte sich zu dieser Zeit zu einem Zentrum Japygiens, welches geographisch der messapischen Kultur angehörte und heute der salentinischen Halbinsel entspricht. Der Name Messapier bedeutet so viel wie: „ Das Volk, welches sich zwischen zwei Meeren befindet“. Plutarchischen Quellen zufolge verlor der spartanische Koenig und Alliierter der Tarentiner, Archidamo, vor den Stadtmauern Manduriens 338 v.Chr. sein Leben. Die Messapier kultivierten Reben, bauten Oliven an und waren zudem hervorragende Zureiter. Aus diesem Grund schrieb Vergil in seiner Aeneis: „ Doch du, oh Messapier, Zureiter der Pferde, den keiner, weder mit Eisen noch mit Feuer besiegen kann…“ Die am weitesten verbreiteten Überreste des messapischen Manduriens sind megalithische Gemäuer, welche zu den am besten erhaltensten Ringmauern im Raum Salento gehören. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden, neben den Mauerresten, auch zahlreiche Grabstätten in Steinhöhlen mit wertvollen Grabbeilagen aufgefunden. GPS: 40.405748, 17.644564
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